Patienteninformation

Die Wirbelsäule besteht  aus 33 bis 35 einzelnen Wirbelknochen und ist das tragende Konstruktionselement unseres Körpers. Durch unausgeglichene Körperhaltungen und Bewegungsarmut entstehen bei den Menschen der  modernen Gesellschaft  immer häufiger eine Vielzahl unterschiedlichster degenerativer Krankheitsbilder.

Es kommt zur Verlagerung von Teilen einer Bandscheibe in den Wirbelkanal mit Kompression von Nervenstrukturen. Dies führt zu Schmerzen, Lähmungen und Taubheitsgefühlen - im schlimmsten Fall sogar zu Blasenentleerungsstörungen als Zeichen einer Querschnittslähmung. Bandscheibenvorfälle treten am häufigsten im Hals- und Lendenwirbelbereich auf, kommen selten aber auch im Brustwirbelabschnitt vor.

Bei der Spinalkanalstenose handelt es sich um eine Verengung des Wirbelkanals mit Kompression der darin verlaufenden Nervenfasern. Bei Patienten mit dieser Erkrankung kommt es klinisch zum Bild der „Schaufensterkrankheit“, die Beschwerden treten nur unter Belastung auf und reduzieren fortschreitend die Gehstrecke bzw. Belastbarkeit.

Das Facettensyndrom ist eine durch Arthrose der kleinen Wirbelgelenke hervorgerufene Erkrankung, die sich mit lokalen Rückenschmerzen, je nach betroffenem Wirbelsäulen-Abschnitt, manifestiert. Es sind nur lokale Nerven der Gelenke betroffen, so dass es zu keiner Schmerzausstrahlung in Arme und Beine kommt.

Durch Lockerung von stabilisierenden Bandstrukturen und einem häufig nicht ausreichend ausgebildetem Muskel“korsett“ entlang der Wirbelsäule kann es zu einer Instabilität (Spondylolisthesis) kommen.

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