Röntgenuntersuchung
Röntgenstrahlen werden seit mehr als 100 Jahren in der medizinischen Diagnostik eingesetzt. Es handelt sich um elektromagnetische Wellen, die in einer Röntgenröhre erzeugt werden. Der zu untersuchende Körperteil wird zwischen Röntgenröhre und Röntgenfilm positioniert, die Röntgenstrahlung, die durch das Gewebe tritt, schwärzt den Film.
Es können Aufnahmen unter Belastung und in Funktionsstellung gemacht werden, die dem Orthopäden zusätzliche Informationen geben. Die Röntgenaufnahme erfolgt z.B. zur Abklärung von Knochenbrüchen, Knochenveränderungen, Arthrose, Fehlstellungen von Gelenken, knöchernen Entwicklungsstörungen, Skelettalterbestimmung.
Mit der Methode des digitalen Röntgens, die selbstverständlich auch bei uns eingesetzt wird, kann die Strahlendosis erheblich reduziert werden (bis zu 70 %). Zudem ist die Bildqualität erheblich besser als beim konventionellen Röntgen. Da die Daten elektronisch gespeichert werden, können Details vergrößert oder aufgehellt werden.